Donnerstag, 17. August 2017
Dienstag, 8. August 2017
Im Juli - Teil II
Was nicht war, kann ja noch kommen – perfekt ist mit der Entscheidung ja noch lange nicht alles und im Familienrecht gibt es auch sonst noch genügend Themen, die durchaus mal an der Reihe wären.
Am Tag der Hochzeit stimmte einfach alles. Das Outfit der Bräutigame passte natürlich perfekt zur orange-blauen Deko an allen Feierlocations. Mich persönlich hatte die Farbe orange ja nicht gleich vom Hocker gerissen, als die Einladung ins Haus flatterte und das Bräutigam-Paar sein Motto stolz präsentierte. Blau und Orange. Also gut, blau geht bei mir schon seit ich 4 Jahre alt bin immer. Das letzte orange-farbene Kleidungsstück - eine superbequeme Jack-Wolfskin Jacke, mußte ich vor ein paar Jahren aus meiner Garderobe verbannen, da Frau O. sie für nicht tragbar hielt. Seitdem mache ich um orangene Dinge einen Bogen. Das änderte sich auch nicht, als ich mit der Gattin Richtung Düsseldorfer Kö fuhr, um ein paar passable Anziehsachen für die Hochzeit zu shoppen. "Leider" gab es auch nichts in orange. So kaufte ich ein Oberteil in Brombeere und Frau O. schlüpfte in eine weiße 3/4 Hose und ein schickes blaues Top. Die weiße Hose erlitt allerdings ein schreckliches Schicksal. Da es ihr trotz zweiwöchigen Aufenthalts in der Sonne nicht gelungen war, einen deutlichen Kontrast zu Frau O.'s irisch gebräunten Beinen abzubilden, wurde sie zu meiner Outdoorjacke in die Tiefen des Kleiderschranks verbannt. Das gute Stück mußte einer langen, beinbedeckenden Variante weichen.
Zum Ausgleich schmiß sich zumindest der Junior in Schale. Anzug mit Weste und Fliege!
Sein großer Bruder war zumindest solidarisch mit seinen Mamas und trug glücklich sein neues Star-Wars Sweatshirt. Welch ein Anblick.
Fast wäre dieser Anblick dem Paar und der gesamten Gesellschaft auch erspart geblieben - hatte ich mir doch die Uhrzeit für die kirchliche Trauung falsch gemerkt. Statt 14:30 Uhr begann sie schon um 14:00 Uhr, was wir allerdings erst um 13:40 Uhr feststellten. Da waren wir noch am anderen Ende der Stadt, auf der anderen Rheinseite und gedanklich auch noch in ganz weit entfernten Galaxien unterwegs.
Bis heute ist kein Strafzettel bei uns angekommen, obwohl ich sicher nicht immer alle Tempolimits exakt eingehalten habe. Und die Verweildauer auf dem Netto-Parkplatz war auch nur ganz knapp über der erlaubten Parkdauer.
Für mich war es die allererste kirchliche Hochzeit eines homosexuellen Paares. Es war wunderbar. Chorgesang, Gebete, Fürbitten, erfürchtige Bräutigame, heulende Eltern, andächtige Gäste und ein Priester, der die Bühne zu nutzen wußte. Er redete gerne und viel, nur die meisten Kinder hatten nicht so viel Verständnis für seine ausschweifenden Anekdoten aus dem Leben unserer Freunde.
So traf man vor der Kirche all die anderen Eltern kleiner Kinder zum Stelldichein und machte sich miteinander bekannt. Wie schön zu sehen, wer alles da war. Und all die vielen Kinder. Freunde, die ich seit Studientagen nicht mehr gesehen hatte, waren aus allen Ecken der Welt angereist um diesen Tag mit unseren Freunden zu feiern. So gab es wahrlich sehr sehr viel zu erzählen. Zum Glück gab es am Abend ja noch eine rauschende Party im Kölner E-Werk, wo man die angefangenen Gesprächsfetzen dann noch einmal bei blauen und orangenen Drinks und Speisen vertiefen konnte. Wir hatten Oma und Opa zum Babysitten eingeladen, so dass wir einmal ganz entspannt und lange feiern konnten. Das haben wir auch bis nachts um 2:00 Uhr ausgenutzt und getanzt, getrunken und gelacht so lange die Energiereserven noch was hergaben. Es war eine wundervolle Party mit köstlichem Essen, witzigen Showeinlagen, einem ausdrucksstarken Hochzeitstanz, köstlichem Essen und natürlich einem strahlenden Brautpaar. Als ich spät in der Nacht im Bett lag und die Augen schloß, konnte ich sogar der Farbe Orange einen gewissen Charme abgewinnen.
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Donnerstag, 3. August 2017
Im Juli - Teil I
Der Juli war gespickt mit Highlights.
Begonnen hat alles mit dem "Grand Depart" - Die Tour de France zu Gast in Düsseldorf.
Im Januar ging ein Ruck durch die Familie meiner Frau: Großvater und Familienoberhaupt wünschte sich, dass die ganze Familie (3 Kinder mit PartnerInnen und insgesamt 8 Enkelkinder) sich an einem Ort unserer Wahl zu einem kuscheligen Familienurlaub treffen möge. In Windeseile mußte ein Ort gefunden werden, der sowohl für Leute aus Irland, Tokyo und Deutschland gut erreichbar ist, der den Ansprüchen von 1-18jährgen Kindern und Jugendlichen gerecht wird und…sogar noch freie Kapazitäten hat. Ein Google- und WhatsApp-Marathon startete und man einigte sich schließlich auf einen „Glamping“-Platz in Salou, Spanien, ca. 100 km südlich von Barcelona. Dort würden wir in drei Mobilheimen (eins pro Familie) zwei wundervolle Wochen miteinander verbringen.
Als ich später im Bett meiner 2 x 2 Meter Zelle lag, „genoß“ ich auch noch das Wummern der Bässe von der Campingplatzdisco. „Nicht aufregen“, dachte ich mir, einfach spät genug ins Bett gehen, damit man das nicht mehr hören muss.
Das sorgte für ein bisschen Stress bei uns Mamas und Frust bei unseren Kids.
Zu lernen, dass jede Familie ihr eigenes Tempo hat, gehörte zu den wichtigsten Erkenntnissen der ersten Tage. Wer kauft was und wann wird gegessen? Kochen oder vielleicht doch grillen? Machen wir einen gemeinsamen Ausflug nach Barcelona? Wer möchte mit nach Portaventura (so eine Art Phantasialand)? Gehen wir zum Strand oder bleiben wir am Pool?
Nach ein paar Tagen hatte sich unser Urlaubsleben eingependelt und der Erholungsteil begann. Es fanden sich immer Grüppchen, die Lust auf das eine oder andere hatten, und wir für unseren Teil bewegten uns am liebsten im kleinen Rahmen und genossen die Vorzüge des Campingplatzes. Der war einfach toll. Total familienfreundlich. Die Jungs liebten die Pools und die Spielplätze, wir liebten die Nähe zum Supermarkt und die tollen Restaurant- und Snackangebote. Mit gefiel außerordentlich, dass die Jungs zur Siesta-Zeit ein Mittagsschläfchen machten und dann abends fit waren, um bis 22 oder 23 Uhr durchzuhalten. Dann schliefen sie auch bis 8:30 oder sogar 9:00 Uhr und wir natürlich auch. Fantastisch. Seit Jahren nicht mehr so lange geschlafen.
Alle Familienmitglieder genossen die gemeinsamen Tage bei traumhaftem Wetter. Es fehlte uns wirklich an nichts und Frau O. und ich waren am Ende so begeistert von dieser Art Urlaub zu machen, dass der Platz fürs nächste Jahr bereits gebucht ist.
- Mein 25-Jahre Abi-Klassentreffen in der "alten" Heimat
- Ein Ausflug ins Irrland bei Kevelaer
- Das Ende des Kindergarten-Jahres, das für den Großen den Abschied von lieb gewonnenen Kita-Freunden bedeutete und den Start ins Vorschulkind-Dasein einläutete. Aber dazu sicher im August mehr.
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Freitag, 28. Juli 2017
Im Juni
Nach vielen kühlen, grauen Regentagen im Mai wurde der Juni endlich sommerlich. Manchmal sogar richtig heiß. Nahe an unausstehlich heiß wurde es am Monatsende, als sich die Fahrt zur Arbeit (auf dem Rad) wie ein Kamelritt durch die Sahara anfühlte. In genau diese Phase fiel auch die erste längere Krankheitsphase unseres Jüngsten, der plötzlich mit Hand-Fuss-Mund-mäßigen Symptomen früher aus der Kita abgeholt werden musste.
Hand-Fuss-Mund möchte ich echt niemandem wünschen. Fiese Pusteln an Hand und Fuss-Innenflächen und wenns schlimm kommt, auch im Mund. Manchmal jucken sie oder schmerzen beim Essen. Von Ausprägungen wie auf den Horror-Bildern, die man beim Googlen findet, war unser Junior zum Glück weit entfernt. Dennoch litt er, der bei nächtlichen 30 Grad sowieso schon kaum zur Ruhe kam, spürbar. Glücklicherweise konnten Oma und Opa für ein paar Tage einspringen und den Kleinen zu Hause betüddeln und glücklicherweise steckte sich der Rest der Familie nicht an.
Die Mai und vor allem Juni sind bei unserem Großen auch die Zeit der Kindergeburtstage. Seine Kindergartenfreunde wurden alle FÜNF und haben neue Maßstäbe in der Geburtstagsgestaltung gesetzt. Da wir keinen Garten haben und uns Ende September (wenn unser Großer fünf wird) nicht auf hochsommerliches Wetter verlassen können, sehe ich ein paar Herausforderungen auf uns zu kommen. Das schönste am Kindergeburtstag für uns Eltern ist mittlerweile, dass man seine Kinder für ein paar Stunden beschäftigt weiss und am späten Nachmittag müde und erschöpft wieder abholen kann. Das "Zu-Bett-Geh-Drama" fälllt an solchen Tagen flach.
Ob es an den vielen Geburtstagsfeiern, Grill-Parties, der Hitze oder dem allgemeinen "bei-dem-Wetter-mehr-draußen-sein" Aktivitätsdrang lag: wir mußten eine ganze Reihe an geplanten Terminen absagen.
- Firmenlauf => zu heiss, zu erschöpft
- Campingwochenende der Regenbogenfamilien => Junior krank
- Empowerment Wochenende für Regenbogenfamilien => brauche mal Pause
Irgendwie ein bisschen schade, denn ich hatte mich sehr auf die Veranstaltungen gefreut. Aber im Nachhinein war es dann auch mal Zeit auf den Körper zu hören und eine Pause einzulegen. Man kann halt nicht immer in action sein, vor allem wenn Schlaf und Erholungsphasen zu kurz kommen.
Immerhin hatten wir durch die Absage des Zeltwochenendes die Gelegenheit das Schützenfest in unserem Stadttteil vollumfänglich zu genießen. Wenn ich die Menschen am Straßenrand und die Menschen in der Schützenparade abwechselnd betrachte, wirkt das auf mich wie Lebewesen von verschiedenen Planeten. Die einen stolz marschierend und ein bisschen betrunken, die anderen irritiert gaffend und ein bisschen zu nüchtern. Da hilft es sehr, wenn die Jungs sich spontan entscheiden, Schützen, Blasmusik und Pferde toll zu finden und mich dazu nötigen, vier (!) Stunden unseres Sonntags mit Zuschauen zu verbringen.
Der Totalausbruch des Sommers brachte uns so richtig in Stimmung für den großen Familien-Sommerurlaub. Das morgendliche Eincreme-Ritual wurde zur Routine und der Stapel kurzer Hosen und T-Shirts wuchs auf ein brauchbares Mass an. Wasserpistolen wurden aus dem Kabuff hervor gekramt und UV-Shirts vom Großen wurden an den Junior weiter vererbt. Der zeigt sich auch passend zur Jahreszeit völlig begeistert von Wasser und seinen Spielarten. Endlich ist es soweit, dass er beim Geräusch des Wasserhahns nicht mehr in Tränen ausbricht sondern Freudensprünge vollzieht. Wenn er Planschen und Matschen kann, ist er nicht mehr zu halten. Derweil hat er auch sein erstes Babyschwimmen absolviert.
Während Herr O. zur Zeit aus diversen Gründen eine Auszeit vom Schwimmkurs nimmt, ist sein Bruder ganz heiss darauf, nun auch ein fleißiger Beckenschwimmer zu werden.
Eingestellt von claribu um 13:27 0 Kommentare
Freitag, 2. Juni 2017
Im Mai
Der Junior fing an zu laufen - Schritt für Schritt. Jeden Tag ein bisschen mehr, bis er irgendwann aufhörte, sich an Tischen, Stühlen oder Wänden festzuhalten und losmarschierte. Jetzt kann er uns und seinem großen Bruder überall hin folgen. Ein Meilenstein!
Plötzlich wurden die Tage länger und wärmer und der Sommer brach über Düsseldorf herein. Wenn man in der ersten Monatshälfte noch kaum daran geglaubt hatte, so entschädigte uns die letzte Maiwoche kräftig mit Temperaturen zwischen 25 und 33 Grad. Zum Wetterwechsel gehörte natürlich ein Garderobenwechsel. Beide Jungs bekamen Sandalen und neue Short. Witzigerweise liegen sie größentechnisch gar nicht so weit auseinander, wie der Altersabstand (3,5 Jahre) vermuten läßt.
Schuhgröße 23 vs 27 und Hosengröße 92 vs 104. Liegt aber auch daran, dass der Große die 110er Hosen verweigert, da sie angeblich rutschen. Nun denn. Habe auch nix dagegen, wenn er die Shorts aus dem letzten Sommer aufträgt.
Spielzeugtechnisch findet grade der Übergang von Playmobil zu Lego statt. Playmobil rückt immer mehr in den Hintergrund und Lego dominiert zunehmend. Vor allem die Ninjago-Reihe hat es ihm angetan. Es fällt mir zunehmend schwer, mir die Namen hunderter Ninjas, Nilaiden, Schlangentypen und Ghosts zu merken. Ich gebe zu, ich recherchiere heimlich im Internet nach den Charakteren, um wenigstens halbwegs informiert zu sein, wer was kann und wer gut und wer böse ist.
Junior läßt sich von all dem nicht beirren. Er spielt einfach mit dem, womit der große Bruder spielt. Mal Piraten, Ritter oder Feuerwehrmänner, oder auch mal Ghost Ninja Khosla oder Meister Sensei Wu.
Ich habe mir endlich ein Sonnenbrillen-Aufstecke-Teil zugelegt. Genau genommen sogar zwei davon. Eins hat diesen genial peinlichen Klappmechanismus, der aber äußerst praktisch ist. Ich bereue nichts und trage stolz meine neue Errungenschaft - wenn ich sie denn finde. Leider sind die Dinge nie da, wenn ich sie brauche.
Wir haben unseren Balkon bepflanzt. Blumen, deren Namen ich nicht kenne, die aber günstig waren und pflegeleicht sind, freuen sich nun über jeden Tag, an dem wir sie nicht vergessen zu gießen. Man muß sich halt immer wieder Ziele setzen.
Zum International Family Equality Day (IFED) waren wir mit vielen anderen Regenbogenfamilien am Rheinufer. Wir steuerten einen selbstgekauften Dr. Oetker Kuchen zum Buffet bei, der konsequent ignoriert wurde und wahrscheinlich am Wochenende darauf Hannelore Kraft zum Trost gereicht wurde. Unser Großer genoß den Nachmittag mit Spiel und Spaß für Kids und teilte all seine Eindrücke gleich auf der Heimfahrt einer älteren Dame in der Strassenbahn mit. Sie gab sich als "Frau Blume" aus. Wäre dies nicht eine Mensch-zu-Mensch Unterhaltung sondern ein Facebook Post gewesen, ich hätte dies als "alternative Fakten" deklariert.
Frau Blume hörte interessiert zu und antwortete brav auf die Fragen unseres Sohnes. Jetzt wissen wir immerhin, wo sie wohnt, und wie ihre Geschwister heissen.
Eingestellt von claribu um 20:16 0 Kommentare
Sonntag, 7. Mai 2017
Freitag, 5. Mai 2017
Familien - April
Im April wuselte es ganz schön dolle in unserer kleinen Flingeraner Residenz. Die erste Woche begann mit einem Besuch von Oma. Frau O. hatte sich auf ihren ersten Businesstrip seit der Geburt des kleinen Herrn O. begeben und ich war einfach noch nicht bereit volles Risiko zu gehen. Zwei Kinder drei Tage lang zu versorgen und nebenher auch noch arbeiten zu gehen klang zwar problemlos machbar für eine junge dynamische Powermutti wie mich, aber auch Powermuttis dürfen sich ab und zu Hilfe holen.
Die Cousine der Jungs entpuppte sich als äußerst talentiertes Kindermädchen. Sie hatte richtig Spaß, mit den beiden Herren durch die Wohnung zu tollen und den Jungs gefiel es auch. Ich muß wohl nicht erwähnen, daß die Mamas auch überaus begeistert waren.
Zwei Tage später flog dann auch noch der Opa aus Irland ein und gesellte sich zu unserer munteren Runde. Nun waren die Herren zum ersten mal in dieser Woche in der Überzahl.
Sonntags wurde es sogar noch einen Tick wärmer und der erste Kontakt des jungen Herrn O. mit einer großen Pfütze (er plumpste mit dem Po einfach rein!) verlief völlig unaufgeregt. Ich entging haarscharf meinem ersten Sonnenstich und schaffte es deshalb auf der Zielgerade des Tages auch noch auf ein Draußen-Bierchen mit Frau O. auf der Terrasse unseres geliebten Cafe Rekord. Ein paar wahrlich schöne Tage im Kreise ganz lieber Familienmitglieder lagen hinter uns und wir waren alle ein bisschen besoffen vor Sonne, Glück und Frühlingsgefühlen.
Am Abend brachte ein Taxi den irischen Opa zum Flughafen, da er wieder zurück nach Hause flog. Montags im Büro beschloss ich spontan, mir Mittwoch frei zu nehmen und der Cousine / Nichte noch ein bisschen mehr von Düsseldorf zu zeigen. Ich wollte schon immer mal ins K21 Museum, um dort in der riesigen Netzkonstruktion des Künstlers Tomas Saraceno herum zu klettern. Dieses Vergnügen gönnten wir uns dann. Es war atemberaubend, aufregend, herzschlagbeschleunigend, heiß, beschwingt, leicht, faszinierend, außergewöhnlich: empfehlenswert. "Man darf keine große Angst vor Höhe haben", wäre die einzige Warnung, die ich dazu aussprechen möchte. Ansonsten "Einmal drin, einfach fallen lassen, schweben, einfach geil."

Donnerstags fuhren wir dann mit der Bahn nach Hamburg. Rückblickend war das keine besonders gute Idee, aber eine lehrreiche Erfahrung. Hatte ich die Zugfahrt im Vorfeld noch mit der größten Skepsis betrachtet, entpuppte sich die 4 ständige Fahrt im IC noch als sorglosester Teil des Städtetrips. Hauptgrund war wohl, dass eine Zugfahrt von allen möglichen Unternehmungen noch die am wetterunempfindlichsten ist. Hamburg zeigte sich nicht von seiner besten Seite. Es war kalt, naß und windig. Dennoch - wir trotzen dem Wetter und reisten nicht vorzeitig ab. Obwohl wir das stündlich überlegten, jede von uns mit sich selbst ununterbrochen diskutierte und am Ende wahrscheinlich nur die der Kälte geschuldete Trägheit dazu führte, dass Hamburg am Ende gewann und uns 4 ganze Ostertage aushielt.
- netten Bummelnachmittag im Schanzenviertel
- große Hafenrundfahrt
- Elbphilharmonie (Plaza) besucht
- Planten un Blomen erkundet
- Alsterterrassen entlang geschlendert
- Einkaufszentrum und Jako-O Shop geplündert
- Dr.Oetker Pizza für 10 € beim
Abzocker"Italiener" gegessen - Mit dem Großen im Kino "Die Schlümpfe" in 3D geguckt
Eingestellt von claribu um 21:10 0 Kommentare










