Was schönes
Zu schön - wie ich finde: James Yuill.
Zu schön - wie ich finde: James Yuill.
Eingestellt von claribu um 19:33 2 Kommentare
Labels: Musik
Nachdem wir gestern Abend im Kollektiv beim kollektiven Bier einstimmig beschlossen haben, daß es von nun an keine Probleme mehr gibt, geht es mit meinem Befinden aufwärts. Die Rampe Richtung
Wochenende führt steil bergan und der Blick ist frei auf unendliche problemlose Weiten. Oder war es am Sonntag, dem Tag, an dem sowieso alle Probleme ruhen und der Körper und Geist in schlaftrunkener Harmonie verschmelzen? Wer weiß das schon immer noch so genau? Nächste Woche erscheint der dritte Teil der 'Herr-Lehmann-Trilogie' von Sven Regener. Und während ich ansatzweise unter der mir selber auferlegten Konsumpause zu leiden beginne, in Versuchung geführt, doch ganz schnell und heimlich das Buch schon mal bei Amazon vorzubestellen, entdecke ich Interviews noch und Vorabdrucke nöcher und lehne mich entspannt wieder zurück. Es gibt einfach keine Probleme. Und dann kommt ja noch das neue PeterLicht-Album 'Melancholie und Gesellschaft', das ich so garnicht entbehren kann. Zwei Lieder daraus gabs schon vorab, das eine bei iTunes für den Konsum-Schwellenwert unterschreitende 99 Cent, und das andere auf Peters Webseite für lau. Die Welt läßt sich schon ertragen, wenn man sie nur geschickt definiert.
Eingestellt von claribu um 07:35 0 Kommentare
Labels: Musik, Peter Licht, Probleme
Nach Hause kommen, auf einen Knopf drücken und meine Lieblingsmusik ertönt.
Dieser simple Wunsch wuchs wochenlang in meinem inneren Wunschzentrum heran und konnte durch keine noch so lieb gemeinte Alternative erstickt werden. Als das Habenwollen seinen spezifischen Grenzwert überschritten hatte, sah ich mich auf einschlägigen Webseiten um und spazierte duch die Mediamärkte und Satürne dieser Stadt. Doch das alle Wünsche erfüllende und zugleich erschwingliche Gerät wartete dort nicht auf mich. Die Kombination aus iPod-Docking Station, Radio, Wecker, Reiselautsprecher, tragbar&leicht und gutaussehend war entweder nicht.vorhanden oder viel zu teuer. Als ich die Suche schon fast aufgegeben hatte, stolperte ich dann über den hier: http://www.popcube.de/.
Sagenhaft! Gibts bei Spiegel zum Miniabo für 28 Euro gratis dazu. Kein Witz. Ich freu mich so!
Eingestellt von claribu um 16:16 0 Kommentare

Was haben 'swim' und 'mp3' gemeinsam? Hm, also erst mal zwei ziemlich gegensätzliche Dinge. Im Wasser ist halt schlecht Musik hören, erst recht unter Wasser. Macht man aus den beiden Wörtern 'swimp3', dann hat man genau das Technikhighlight gefunden, das mir heute morgen verzückte 'Ohs' und 'Ahs' entlockte. Es hat doch tatsächlich jemand einen MP3-Player entwickelt, den man beim Schwimmen mitführen kann. Die Lautsprecher werden irgendwie an die Badekappe geklemmt, dann wird der Ton über die Knochen ins Ohr geleitet. Hä? Bitte schön, steht da:
"The SwiMP3 uses bone conduction - the direct transfer of sound vibrations from the cheek bone to the inner ear - to provide the swimmer with exceptional sound clarity. When the device is placed on any bones of the skull (i.e. the cheek bones or the mastoid tip) it leads to vibration of the fluid in the inner ear. Thus swimmers can enjoy clarity of sound with the SwiMP3 device that was never before possible. Bone conduction hearing is a safe, well-established hearing mechanism in humans that the SwiMP3 player leverages to enhance aquatic activity. Finis's application of the technology brings an entirely new level of experience to swimmers, either while working out or taking a leisurely swim."
Hier noch ein Beweisbild und der Link zum Shop:
Ich bin mir allerdings noch nicht ganz sicher, ob ich 229 US-Dollar investieren soll.
Eingestellt von claribu um 17:53 2 Kommentare
Nein, das sind nicht die ersten beiden Wörter, die ich aus meinem Japanisch-Kurs mitgenommen habe, den ich mir für 2008 vorgenommen habe (sind ja noch 11 Monate Zeit). Das ist die Bezeichnung, für das, was Moby in meinen Augen tut, gepaart mit Beats und elektronischen Geräuschen. Böse Menschen behaupten, das sei eine Zumutung für ihre Ohren. Ich fahre voll darauf ab. Berausche mich quasi an seiner Musik, huldige ihm, kann gar nicht abwarten, am 01. April seine neue CD "Last Night" zu hören.
Als ich so - auf völligem Chlorentzug - im weltweiten Netz surfte, entdeckte ich, dass es auf seiner Homepage ein Gratis-Download gibt. Spötter werden spotten - ich schwebe damit gleich ins Büro. Übrigens gibts auf seiner Webseite auch ein Depot zum Vertonen von Privatvideos.
Eingestellt von claribu um 07:31 1 Kommentare
Schöne Dinge soll man teilen und wenn man das Glück teilt, verdoppelt es sich. Den zweiten Teil dieses Spruches schrieb mir meine hochverehrte Grundschulsportlehrerin (ach, ja,...) in mein Poesiebuch. Waren das Zeiten. Mit 8 in die Sportlehrerin verliebt. Ich schweife ab.
Ich mag ja Peter Licht. Jetzt hab ich was gefunden, das ist 'n bischen wie Peter Licht, aber auf Englisch, und kommt angeblich aus Barcelona. Oder was würdet Ihr denken, wenn die Band 'I'm from Barcelona' heißt? Hier und hier die Links, damit sich jeder ein Bild machen kann - und einen Ohrwurm ins Ohr setzen. Unbedingt hören: Treehouse!!! lalalalala
Hab grad bemerkt, dass sie aus Schweden sind. Naja, war halt abgelenkt, weil ich parallel Dschungelcamp gucke. Gibt es eigentlich eine Playlist? Die spiele ganz schön viele, teilweise nette Songs da.
Eingestellt von claribu um 22:49 0 Kommentare
Labels: Dschungelcamp, I'm from Barcelona, Musik
Meine alte Musiklehrerin Frau Goymann ließ uns in der 5.Klasse des Gymnasiums Pappklaviere bauen.
Das waren die pappernen Rückseiten von Collegeblöcken, auf die wir die Tastatur eines Klaviers pinselten. Ziel der Sache war, Tonleitern zu üben, auf der Papptastatur, um sie dann auf dem großen Schulflügel, mit ungelenken Sextanerfingern herunterzutippen. Dafür gab es Noten. Frau Goymann war sehr gefürchtet, denn sie zitierte uns nicht nur willkürlich aus dem Alphabet heraus vor die Klasse, sondern sie ließ uns auch sechsstrophige Liedertexte auswendig lernen und kommentierte aufs schärfste unsere pubertären Verhaltensweisen. Das war uns damals so peinlich, daß man noch nervöser den großen Musiksaal betrat, als man das angesichts der vorklrieglichen Lehrmethoden hätte tun müssen. Aber egal.
Ich kam auf das Thema 'Pappklavier' als ich am Freitag im Düsseldorfer Schauspielhaus das Konzert von Peter Licht erleben durfte. Sein Drummer hatte nämlich ein Pappschlagzeug. Nicht aufgemalt sondern echte Bananenkisten waren vor ihm arrangiert und er trommelte angestrengt darauf rum.
Ein Pianist mit einem echten Flügel war auch da, ein Bassist und Peter Licht mit vielen großen und kleinen Zupfinstrumenten. Von meinem gemütlich gepolsterten Sitz in Reihe drei konnte ich die vier Künstler wunderbar bei Ihrer Kunst beobachten. Es war grandios. Peter Licht las merkwürdig komische Texte vor, dann sang er wieder, vergass manchmal den Text, aber das machte nichts, denn der Pianist konnte immer aushelfen und überspielte das mit einem sagenhaft charmanten Lächeln. Peter Licht tanzte seine einstudierten wilden Schritte herunter, kam mal ausser Puste, las wieder was,
verteilte Zettel mit Liedtexten und lies den Saal 'Wir machen uns eben sorgen über unsere Zukunft und unseren Arbeitsplatz' singen. Das wiederum machte so viel Spass, dass es einem fast schon wieder peinlich war. Aber das sollte es ja wohl auch. Er sang vom Ende des Kapitalismus und pries seine Merchandising Artikel an. Er probierte immer wieder hohe töne zu 'ahahen' und lachte über sich selber, weil es fast nie klappte. Nach drei Zugaben hörte er mit dem Satz 'Ich kann nicht mehr' auf
und ich bedankte mich bei mir selber für dieses Vorab-Geburtstagsgeschenk, das ich mir selber gemacht hatte.
Eingestellt von claribu um 18:38 6 Kommentare
Labels: Konzerte, Musik, Peter Licht
Ich bin nicht in Irland geblieben und habe mich mit dem verschwundenen Busfahrer der Nationalmannschaft in einen Pub verzogen. Nein, ich bin seit einer Woche wieder in diesem grauen, immer kälter werdenden deutschen Herbst angekommen. Damit meine ich aber lediglich das Wetter und nicht irgendwelche politischen Vorkommnisse, die ja aktuell wieder in aller Munde sind.
Es ist nur einfach nix los im Moment, ich bin viel zu Hause und dort passiert eben wenig. Ein bischen geputzt, gebügelt, Spaghetti mit Champignons gekocht, Altpapier weggebracht (mach ich gleich noch, aber ich motivier mich mal, indem ich das im Perfekt schreibe), Sportschau geguckt.Gleich kommt der Tatort und das Wochenende ist vorbei. So kanns gehen, aber ist auch schön, wenn es eben genau so gehen kann. Bei soviel Gewohnheitsbrei fällt mir eine Geschichte von gestern Abend ein, die mir nicht aus dem Kopf geht: Waren auf einer Party, haben mit Freunden belangloses Zeug beim Bierchen gelabert und plötzlich rausgefunden, daß wir am 03.Oktober alle WDR 2 gehört haben - und zwar die Sendung in der "Das beste Album aller Zeiten" gekrönt wurde. Erstaunlich war, daß wir eben nicht 'Einslive' gehört haben, wie früher immer, sondern eben WDR 2. Ok, das ist ein toller Sender. Die Sendung war auch klasse - wenn auch stellenweise für mich verstörend, weil diese ellenlangen 70iger und 80iger-Jahre Titel gespielt wurden, von Pink Floyd, Deep Purple, den Dire Straits, Jethro Tull und Mike Oldfield. Mensch, was waren das noch Zeiten, als alleine das Intro schon drei Minuten dauerte.
Eingestellt von claribu um 19:01 0 Kommentare
Labels: Musik
Ich habe heute bei spiegel-online eine Konzertkritik von Peter Licht gefunden.
Ja genau, der Peter Licht, der in der sogenannten Öffentlichkeit nie sein Gesicht gezeigt hat.
Jetzt gibt er plötzlich Konzerte, und, wie ich dann auch noch herausfand, hält er Lesungen.
Am 14.12. tritt er im Düsseldorfer Schauspielhaus auf. Da will ich hin.
Eingestellt von claribu um 23:07 2 Kommentare
Labels: Konzerte, Musik, Peter Licht
Ein klitzekleines bischen spät wars dann plötzlich geworden und wir, samt Betreuerinnen-Stab, begaben uns zum Ort des Geschehens. Alle Gäste waren schon vor uns da und hatten ihre Plätze eingenommen. Nun fehlten nur noch wir, die Hauptdarstellerinnen. Und damit hinterher auch keiner sagen kann, er oder sie hätte unseren Auftritt verschlafen, haben wir die Regler ganz weit nach oben geschoben und laut Musik ertönen lassen. Eines der bestgehütetsten Geheimnisse erklang: Star Wars. (GEOFF LOVE HIS ORCHESTRA Star Wars (Main Theme)).
Der Hammer! Wir betraten den feierlich geschmückten Raum und blickten in strahlende, grinsende, lachende, erstaunte, faszinierte Gesichter. TATA!
Danach kam dann eine sehr nette Ansprache des Standesbeamten, unser 'JA', danach Tränen, Sekt und Kölsch, in ungefähr dieser Reihenfolge. Alles lief völlig entspannt, wir haben fürstlich gespeist und viel getrunken, manche Gäste noch viel mehr und alles war einfach großartig. Sogar die obligaten Reden haben wir überstanden, so denke ich zumindest. Immerhin haben die Gäste an der richtigen Stelle gelacht und das Ende zur Aufforderung, das Buffet zu plündern, erkannt. Dann kam irgendwann der Tanz, der erste Tanz, der Bräutetanz. Während für den Einmarsch bis zum Schluß noch Alternativen wie 'Muppetsshow', 'Rocky - The Theme' oder 'Moonriver' im Rennen waren, hatten wir für den ersten Tanz schon Monate im voraus Nick Cave mit 'Into my Arms' ausgewählt und sogar darauf Probegetanzt.
Nun sei allen, die ihre Hochzeit noch vor sich haben gesagt, daß dieser erste Tanz wahrscheinlich der unromantischste Augenblick des gesamten Tages ist. Man ist froh, alles geschafft zu haben, der Körper verdaut, die Seele beginnt zu baumeln, die Gäste beschäftigen sich mit sich selbst, die Stimmung ähnelt einem mit Freude vollgesogenem Schwamm, da soll man plötzlich tanzen. Aufstehen, Small Talk einstellen, Position einnehmen und sich hin-und her schieben. Alle gucken zu und merken, daß man wirklich nicht tanzen kann und das Lied dauert mehr als vier Minuten. Und trotzdem wars hinreißend. Und auch ein bischen romantisch. Und auch irgendwann vorbei und dann stieg die Party. Yeah!
Eingestellt von claribu um 21:24 0 Kommentare
Morgen in genau drei Wochen werde ich 'Ja' sagen - und mein Schatz hoffentlich auch. So langsam gibt es auch wieder einiges zu tun. Momentan kreiere ich hübsche Tischkärtchen, damit auch ja nicht die falschen Leute an einem Tisch sitzen. Dann gibt es noch ein paar logistische Herausforderungen, da die meisten Gäste über den Flughafen Düsseldorf an- und abreisen, unsere Feier aber in Köln stattfindet. Ein Großraum-Taxi kostet ca. 100 Euro für die Strecke Dus - Köln, was ich echt gut finde.
Wir haben uns entschieden, bei der Trauungszeremonie erst dann herein zu kommen, wenn alle Gäste bereits ihre Plätze eingenommen haben. Dazu wurde uns eine passende Musik nahegelegt. Jaaaaaa, genau, welches Schweinderl hättens denn gern? Falls jemand einen tollen Vorschlag hat, bin ich mehr als dankbar. Mein aktueller Favorit ist 'all you need is love' von den Beatles. Mir schwebt was vor, was ein wenig locker-flockig daher kommt, dazu aber auch ein bischen klassisch ist (im Sinne von "jeder kennt es). Klassik im engeren Sinne , Hochzeitsmarsch oder 'I am what I am' kommen nicht in Frage.
Ok, jetzt spiele ich euch den Ball zu und warte gespannt auf Vorschläge.
Eingestellt von claribu um 20:09 2 Kommentare