Im Juli - Teil I
Der Juli war gespickt mit Highlights.
Begonnen hat alles mit dem "Grand Depart" - Die Tour de France zu Gast in Düsseldorf.
Im Januar ging ein Ruck durch die Familie meiner Frau: Großvater und Familienoberhaupt wünschte sich, dass die ganze Familie (3 Kinder mit PartnerInnen und insgesamt 8 Enkelkinder) sich an einem Ort unserer Wahl zu einem kuscheligen Familienurlaub treffen möge. In Windeseile mußte ein Ort gefunden werden, der sowohl für Leute aus Irland, Tokyo und Deutschland gut erreichbar ist, der den Ansprüchen von 1-18jährgen Kindern und Jugendlichen gerecht wird und…sogar noch freie Kapazitäten hat. Ein Google- und WhatsApp-Marathon startete und man einigte sich schließlich auf einen „Glamping“-Platz in Salou, Spanien, ca. 100 km südlich von Barcelona. Dort würden wir in drei Mobilheimen (eins pro Familie) zwei wundervolle Wochen miteinander verbringen.
Als ich später im Bett meiner 2 x 2 Meter Zelle lag, „genoß“ ich auch noch das Wummern der Bässe von der Campingplatzdisco. „Nicht aufregen“, dachte ich mir, einfach spät genug ins Bett gehen, damit man das nicht mehr hören muss.
Das sorgte für ein bisschen Stress bei uns Mamas und Frust bei unseren Kids.
Zu lernen, dass jede Familie ihr eigenes Tempo hat, gehörte zu den wichtigsten Erkenntnissen der ersten Tage. Wer kauft was und wann wird gegessen? Kochen oder vielleicht doch grillen? Machen wir einen gemeinsamen Ausflug nach Barcelona? Wer möchte mit nach Portaventura (so eine Art Phantasialand)? Gehen wir zum Strand oder bleiben wir am Pool?
Nach ein paar Tagen hatte sich unser Urlaubsleben eingependelt und der Erholungsteil begann. Es fanden sich immer Grüppchen, die Lust auf das eine oder andere hatten, und wir für unseren Teil bewegten uns am liebsten im kleinen Rahmen und genossen die Vorzüge des Campingplatzes. Der war einfach toll. Total familienfreundlich. Die Jungs liebten die Pools und die Spielplätze, wir liebten die Nähe zum Supermarkt und die tollen Restaurant- und Snackangebote. Mit gefiel außerordentlich, dass die Jungs zur Siesta-Zeit ein Mittagsschläfchen machten und dann abends fit waren, um bis 22 oder 23 Uhr durchzuhalten. Dann schliefen sie auch bis 8:30 oder sogar 9:00 Uhr und wir natürlich auch. Fantastisch. Seit Jahren nicht mehr so lange geschlafen.
Alle Familienmitglieder genossen die gemeinsamen Tage bei traumhaftem Wetter. Es fehlte uns wirklich an nichts und Frau O. und ich waren am Ende so begeistert von dieser Art Urlaub zu machen, dass der Platz fürs nächste Jahr bereits gebucht ist.
- Mein 25-Jahre Abi-Klassentreffen in der "alten" Heimat
- Ein Ausflug ins Irrland bei Kevelaer
- Das Ende des Kindergarten-Jahres, das für den Großen den Abschied von lieb gewonnenen Kita-Freunden bedeutete und den Start ins Vorschulkind-Dasein einläutete. Aber dazu sicher im August mehr.








