Freitag, 20. Juni 2008

Wie bei Ribery

Gestern morgen stand ich vor dem Badezimmerspiegel und sah diesen Bluttropfen auf meiner Nasenspitze zu immer größerem Durchmesser anwachsen. Irgendwas hat da wohl mein zartes Epithel verletzt, ich kann mir nicht erklären was, aber es hatte sichtbaren Schaden angerichtet.
Abwischen, warten, beobachten, schon wieder. Immer wieder aufs neue brach sich ein neuer Blutstropfen seine Bahn an das Licht der Welt und wurde schnell groß und fett.
Da dachte ich mir: "vereisen". Kälte hilft im Notfall immer. Und früher, als es noch Sprühpflaster gab, kam oben drauf noch das "verkleben". Bekannt für mein spontanes 'um-die-Ecke-denken', griff ich aus Mangel an Sprühpflaster zur Haarsprayflasche und drückte aus nächster Nähe ab.
Ich kann nur sagen: Haarspray wirkt irgendwie anders als Sprühpflaster.
Es blutete munter weiter, meine Nase war stundenlang betäubt, mein Gesicht total verklebt und mein Hirn hatte kapiert, warum sich Heidis Topmodels kein Sprühpflaster in die Haare sprühen und so viele Fußballer Glatze haben.

1 Kommentar:

Claudia hat gesagt…

Das nenne ich einen mutigen Selbstversuch!