Sonntag, 7. Mai 2017

Lego gegen Playmobil

Aufstellung zum Kampf.
Die Legomännchen in der Mitte sind übrigens "die vier Tod".


Was die beiden sich wohl zu sagen haben? Taktik Besprechung?

Freitag, 5. Mai 2017

Familien - April



Im April wuselte es ganz schön dolle in unserer kleinen Flingeraner Residenz. Die erste Woche begann mit einem Besuch von Oma. Frau O. hatte sich auf ihren ersten Businesstrip seit der Geburt des kleinen Herrn O. begeben und ich war einfach noch nicht bereit volles Risiko zu gehen. Zwei Kinder drei Tage lang zu versorgen und nebenher auch noch arbeiten zu gehen klang zwar problemlos machbar für eine junge dynamische Powermutti wie mich, aber auch Powermuttis dürfen sich ab und zu Hilfe holen.
Meine Mutter machte einen grandiosen Job und brachte nicht nur die Jungs zur Kita und ins Bett, sie putzte auch noch ein paar Fenster und faltete die Wäsche. Wäre natürlich überhaupt nicht nötig gewesen, aber - wie gesagt - auch Dinge, die nicht nötig sind, können sinnvoll sein.
Der Junior hielt es z.B. für sinnvoll, die liebevoll gefaltete Wäsche nach seinen eigenen Vorstellungen zu arrangieren, was die Oma zum Glück nicht mitbekam.

Am Abend des dritten Tages holte Opa die Oma wieder ab und ich hatte die Wohnung für ganze zwei Stunden mit den Jungs alleine. Als ich sie nach zwei Stunden endlich beide schlafend (!) in ihren Betten hatte und das Zischen des Kronkorkens das einzige Geräusch weit und breit war, drehte sich ein Schlüssel im Schloß und herein spazierten Frau O. und ihre Nichte. Die älteste Tochter ihres Bruders und Cousine unserer Jungs kam uns während ihrer Semesterferien für 12 Tage im schönen Düsseldorf besuchen. Vor einem halben Jahr hatte sie das ferne Tokio verlassen um an der University of Leeds ein Studium der Zoologie aufzunehmen.
Perfekte Voraussetzungen um mit unserem Großen das Thema "Dinosaurier" in aller Tiefe zu beleuchten. Er war gleich Feuer und Flamme, als sie ihm ein paar Powerpoints mit Bildern des Tyrannosaurus Rex zeigte."Echt cool", wie er meinte. Während die beiden in Trias, Jura und Kreide versanken, verköstigten Frau O. und ich Curly Whirlies und Cadbury Chocolate. Das vereinigte Königreich hat wahrlich einige Fiesitäten zu bieten! Mein Appetit auf fremdländische Kostbarkeiten war fürs erste gestillt. 
Die Cousine der Jungs entpuppte sich als äußerst talentiertes Kindermädchen. Sie hatte richtig Spaß, mit den beiden Herren durch die Wohnung zu tollen und den Jungs gefiel es auch. Ich muß wohl nicht erwähnen, daß die Mamas auch überaus begeistert waren.


Zwei Tage später flog dann auch noch der Opa aus Irland ein und gesellte sich zu unserer munteren Runde. Nun waren die Herren zum ersten mal in dieser Woche in der Überzahl.


Zu sechst verbrachten wir einen herrlichen Abend beim Stammitaliener in Flingern und zogen am Samstag Morgen los, um ein wenig die Düsseldorfer Kö zu entlang zu flanieren. Das Wetter verwöhnte uns mit Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen, so daß wir nach einem ausgiebigen Mahl beim Libanesen Lust auf viel frische Luft und leckeres Eis hatten. Der Große präsentierte seine Künste auf dem Fahrrad und der Rest der Familie trottete durch die Parks und Alleen dieser Stadt. Ich habe noch nie so viele positive Kommentare zu Düsseldorf bekommen. Man sollte sich öfters Gäste einladen um zu merken, wie schön man es vor der eigenen Haustüre hat.

Sonntags wurde es sogar noch einen Tick wärmer und der erste Kontakt des jungen Herrn O. mit einer großen Pfütze (er plumpste mit dem Po einfach rein!) verlief völlig unaufgeregt. Ich entging haarscharf meinem ersten Sonnenstich und schaffte es deshalb auf der Zielgerade des Tages auch noch auf ein Draußen-Bierchen mit Frau O. auf der Terrasse unseres geliebten Cafe Rekord. Ein paar wahrlich schöne Tage im Kreise ganz lieber Familienmitglieder lagen hinter uns und wir waren alle ein bisschen besoffen vor Sonne, Glück und Frühlingsgefühlen.

Am Abend brachte ein Taxi den irischen Opa zum Flughafen, da er wieder zurück nach Hause flog. Montags im Büro beschloss ich spontan, mir Mittwoch frei zu nehmen und der Cousine / Nichte noch ein bisschen mehr von Düsseldorf zu zeigen. Ich wollte schon immer mal ins K21 Museum, um dort in der riesigen Netzkonstruktion des Künstlers Tomas Saraceno herum zu klettern. Dieses Vergnügen gönnten wir uns dann. Es war atemberaubend, aufregend, herzschlagbeschleunigend, heiß, beschwingt, leicht, faszinierend, außergewöhnlich: empfehlenswert. "Man darf keine große Angst vor Höhe haben", wäre die einzige Warnung, die ich dazu aussprechen möchte. Ansonsten "Einmal drin, einfach fallen lassen, schweben, einfach geil."


Donnerstags fuhren wir dann mit der Bahn nach Hamburg. Rückblickend war das keine besonders gute Idee, aber eine lehrreiche Erfahrung. Hatte ich die Zugfahrt im Vorfeld noch mit der größten Skepsis betrachtet, entpuppte sich die 4 ständige Fahrt im IC noch als sorglosester Teil des Städtetrips. Hauptgrund war wohl, dass eine Zugfahrt von allen möglichen Unternehmungen noch die am wetterunempfindlichsten ist. Hamburg zeigte sich nicht von seiner besten Seite. Es war kalt, naß und windig. Dennoch - wir trotzen dem Wetter und reisten nicht vorzeitig ab. Obwohl wir das stündlich überlegten, jede von uns mit sich selbst ununterbrochen diskutierte und am Ende wahrscheinlich nur die der Kälte geschuldete Trägheit dazu führte, dass Hamburg am Ende gewann und uns 4 ganze Ostertage aushielt. 

Wir sind am Ostersonntag auch nicht abgereist, weil uns im McDonalds am Dammtor-Bahnhof eine Maus über Weg lief und von den traurigen Gestalten abzulenken versuchte, die sich an einem Ostersonntag-Mittag bei McDonalds verirren. Nein, wir reisten ab, weil wir für genau den Tag eine Zugfahrkarte hatten. Was wir bis dahin erlebten?


  • netten Bummelnachmittag im Schanzenviertel
  • große Hafenrundfahrt 
  • Elbphilharmonie (Plaza) besucht
  • Planten un Blomen erkundet
  • Alsterterrassen entlang geschlendert
  • Einkaufszentrum und Jako-O Shop geplündert
  • Dr.Oetker Pizza für 10 € beim Abzocker "Italiener" gegessen
  • Mit dem Großen im Kino "Die Schlümpfe" in 3D geguckt

Freitag, 31. März 2017

Er ist wieder da

Nach monatelanger Abwesenheit ist er wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Ich hatte wirklich schon geglaubt, das Thema sei durch, oder zumindest erst mal für längere Zeit ad Acta gelegt. Unübersehbar hatten sich in der Zwischenzeit die Dinosaurier in unserem Leben breit gemacht. Dinofiguren, Dinobücher, Dino T-Shirts und Dinogeschichten so weit das Auge reichte. Namen wie "Stegosaurus", "Ankylosaurus" und "Brachyosaurus" hielten Einzug in unseren Wortschatz und wurden so alltäglich wie Milch, Brot oder Socken. Doch dann geschah es ganz plötzlich.
"Mama, sind die Dinosaurier jetzt im Himmel? Kommen die auch wieder runter wie der Jesus? Wann kommt der Jesus denn auf die Erde? Können wir noch mal das Buch lesen, wo er gestorben ist?"
Wir haben gar kein Buch, in dem erzählt wird, wie Jesus stirbt. Zu meiner Schande muss ich sogar gestehen, dass wir noch nicht mal eine gedruckte Bibel im Bücherregal stehen haben. Herr O. meinte das Buch mit der Weihnachtsgeschichte. 
Nachdem er das Buch an drei aufeinanderfolgenden Abenden zum Vorlesen ausgewählt hatte, und jedesmal am Ende fragte, wann der Jesus denn nun ans Kreuz genagelt werde, bestellte ich bei Amazon ein neues Buch, das die ganze Lebensgeschichte Jesu kindgerecht erzählt.




Nach dem ersten Blick ins Buch und auch noch nach der ersten Lektüre muss ich ganz ehrlich sagen: Meine Euphorie hält sich in Grenzen. Das Buch ist thematisch wirklich sehr oberflächlich und sprachlich ganz merkwürdig. 
Erzählt wird von Jesu Geburt, seinem ersten Ausflug in den Tempel, das Anwerben der ersten Jünger, ein paar Wunder, letztes Abendmahl, Verrat und Auferstehung. Anselm Grün, den einige evtl. aus Talkshows kennen, versteht es geschickt, das Leiden und Sterben Jesu zu übergehen mit einem einzigen Satz zu erzählen. Bilder dazu findet man gar nicht. Eben noch mit den Jüngern beim Abendessen, und dann schon glorreich auferstanden. Herr O. war sichtlich enttäuscht, dass es keine Bilder von Jesus am Kreuz gab.
Da wunderte es mich dann nicht, dass er prompt fragte, wie Jesus denn nun gestorben sei, und wie genau er denn ans Kreuz gehängt wurde. Ich gab mir größte Mühe, ihm möglichst genau zu beschreiben, wie die Verurteilung und Kreuzigung so von statten gingen. Nicht so leicht, wenn man gleichzeitig will, dass das Kind 10 Minuten später entspannt einschläft und ohne von Blut durchtränkten Albträumen geschüttelt mitten in der Nacht aufwacht.

Die Sprache, mit der das Leben Jesu erzählt wird, ist meiner Meinung nach überhaupt nicht kindgerecht. Viele Worte sind 1:1 aus der Bibel genommen, ohne dass sie erklärt werden. Könnte man nicht "Freunde" statt "Jünger" sagen? Oder einen Begriff wie "Menschenfischer" mit ein oder zwei Sätzen erklären? Was ist ein Hohepriester und was macht ein 12-jähriger in einem Tempel? Ich bin wirklich enttäuscht von diesem Buch.
Nun ja, Herr O. liebt das Buch trotzdem und ich muss es ihm immer wieder vorlesen. Scheinbar ist das Thema Jesus / Gott so faszinierend, dass selbst ein unterdurchschnittliches Buch dieser Faszination nichts anhaben können.








Dienstag, 14. März 2017

Ein Jahr zu Viert

Der Junior wird ist nun fast schon 13 Monate jung. Seit vier Monaten gehst du bereits in die Kita und verzauberst alle Erzieherinnen und Erzieher mit deinem Charme. Für jeden hast du ein Lächeln übrig und wenn man dir Banane oder Kiwi gibt, quiekst du vor Begeisterung. 6 Zähnchen haben sich schon durch dein zartes Zahnfleisch gedrängt und eröffnen dir jetzt neue Horizonte der Nahrungsaufnahme. Brot kannst du nun abbeißen und Gurkenscheiben richtig kauen. Babybrei ist längst nicht mehr deine Leibspeise. Du gierst schon nach Frikadellen und Fischstäbchen auf den Tellern der Mamas oder wetteiferst mit dem Bruder um die meisten Hirsekringel. Der war letztens völlig verblüfft als du geräuschvoll in eine Scheibe Knäckebrot gebissen hast und meinte "Der isst ja jetzt so wie wir".


  • Mit dem Laufen läßt du dir noch ein bisschen Zeit, aber wer muß schon laufen lernen, wenn Mama einen mit dem Bobbycar durch die Wohnung zieht?
  • Viel länger als dein großer Bruder hast du das Privileg, nachts bei deinen Mamas im Zimmer und zu 99% auch irgendwann in deren Bett zu schlafen. Die Sache mit dem Ausquartieren steht einfach nicht hoch genug auf der Prioritätenliste und richtig stören tuts auch niemanden. Wenn da nicht deine nächtliche Wachphase zwischen 01:00 und 02:00 Uhr wäre, die Mami und Mama regelmäßig um den Verstand bringt.
  • Die Wohnung ist ein einziger Spielplatz. Sogar im Bad sammeln sich immer wieder Playmobilfiguren an - zurzeit haust ein einsamer Dalmatiner am Rand des Waschbeckens. Der Große vereinnahmt jede halbwegs hochgelegene Fläche für seine Ritter-, Polizei- oder Piratenschlachten. Er hat schnell kapiert, dass Junior da noch nicht ran kommt. Baut er seine Männchen in tieferen Regionen auf, konkurriert er unausweichlich mit unserem Krabbeljungen und der Ärger ist vorprogrammiert. Je mehr Junior begreift und um so beweglicher er wird, desto spannender wird dieser ungleiche Kampf. Als Mensch, der ohne Geschwister aufgewachsen ist, bieten sich hier ganz neue Herausforderungen für mich. Es fällt mir echt schwer manchmal, die Konflikte zwischen den Brüdern zu begleiten. Kriegt der Kleine immer recht, weil er eben der Kleine ist? Wann muss der Große teilen und wann nicht? Wieviel Schutzraum, Rückzugsmöglichkeit, Mamazeit braucht jedes Kind? Eine spannende Sache, die uns wahrscheinlich noch viele viele Jahre begleiten wird.
  • Nahezu zeitgleich mit deinem ersten Geburtstag haben wir uns auch still und heimlich von Aptamil verabschiedet. Was für eine Befreiung! Du trinkst jetzt leckere Kuhmilch mit deinem Bruder um die Wette und bist genau so satt und glücklich wie zuvor. In einem Monat sagen wir dann auch den Gläschen adieu und die Babyfood-Industrie hat einen Kunden weniger.Wenn ich nach einem Jahr zu Viert ein erstes Fazit ziehen soll, dann lautet das im Wesentlichen: Mehr von allem. Mehr Wäsche, mehr Lärm, mehr Schlafentzug, mehr Bedürfnisse und mehr Koordination. Dafür aber auch mehr Kinderlachen.

Mittwoch, 8. März 2017

Starwarse

Unser großer nennt sie die "Starwarse".

Mittwoch, 15. Februar 2017

What a week

Am Samstag Morgen wurden wir in Düsseldorf vom Winter überrascht. Es hatte geschneit. Und wie!
Als ich morgens um 6:30 Uhr mit Herrn O. kurz aus dem Fenster schaute, trauten wir unseren Augen nicht. Alles war ganz weiß und der Blick aus dem Fenster hatte etwas magisches zu so früher Stunde. Zum Glück konnte ich den Großen überreden, noch einmal ins Bett zurück zu krabbeln und noch für eine Stunde eine CD gemeinsam anzuhören. Ich schlief noch einmal ein und er ließ sich von Kokosnuss bei den Dinosauriern verzaubern.

Eine Stunde später wachte ich beim "Abspann" der CD auf und freute mich auf das Samstagsfrühstück mit der Familie. Der kleine Stöpsel quäkte auch schon munter bei Mummy im Bett rum und ich holte ihn zu uns in die wohlig warme Küche. Es gab frischen Kaffee für mich und warme Milch für die beiden Jungs. Dazu die eingepuderte Stadt beim Blick nach draußen. Herrlich, dass am Samstag Morgen so wenige Autos fahren, und die Strasse noch lange zugeschneit blieb.
Als ich die Wettervorhersage im Internet sah, wurde mir schnell klar, dass das Schneewunder von Düsseldorf nicht von langer Dauer sein würde. Ohne Probleme konnten wir Herrn O. motivieren, warme Sachen und Winterstiefel anzuziehen. Dann machten wir uns auf den Weg in den winterlichen Park. Dort waren wir nicht die ersten. Kinder juchzten und Erwachsene quiekten nicht weniger vergnügt. Überall wurden Schneemänner gebaut, flogen Schneebälle und es wurde sogar gerodelt. 
Herr O. baute 6 kleine Schneemänner. Genau genommen: Er ließ sie bauen. Im Delegieren ist er mittlerweile richtig gut. Ich rollte also eine Schneekugel nach der anderen zu einem Schneemannunterleib, Bauch oder Kopf und massenanfertigte die frostigen Herrschaften im Akkord. Mir wurde nämlich nach einiger Zeit kalt und ich verlor die Lust. Irgendwie steckte ich den Gestalten dann noch Stöcke (=Arme) in die Seiten und malte mit Dreck ein paar Augen auf. Irgendwann standen alle sechs und es war gut so.
Wir durften - laut Herrn O. - den Park verlassen und in unserem Stammkaffee einen heißen Kakao trinken. 
Gut 2 Stunden später, war der Schnee weg. GANZ WEG. Echt jetzt. Nur noch Pfützen und Matsch wohin man schaute.

Sonntags kamen dann nach dem Mittagessen Oma und Opa zu Besuch. Da der Geburtstag des kleinen Herrn O. dieses Jahr auf einen Montag fiel, fanden wir es angemessen, schon sonntags zu feiern. Es gab viel Kuchen und sehr liebevolle Geschenke. Der Große genoß den Nachmittag mit den Großeltern im Park und zeigte seine Fertigkeiten auf dem neuen Fahrrad. Der Kleine schlief erst mal und mampfte dann stolz seinen Geburtstagskuchen. Was man beim zweiten Kind alles durchgehen läßt....

Am Montag feierten wir dann mit guten Freunden gleich noch mal. Schließlich wird man nur einmal Eins. 
Das sah dann so aus, dass das Geburtstagskind ins Bett ging, während wir Pizza aßen, der Große Gummibärchen bekam und wir endlich die Pulle Champagner leerten, die ich jedes Jahr als Preis für die meisten "minutes" beim Teammeeting abräume. Lecker.

Heute war dann Termin bei Gericht. Adoptionssache. Ich gebe zu, ich habe in der Nacht davor nicht besonders gut geschlafen. Es waren wohl die vielen Geschichten von Fällen, in denen etwas schief gegangen ist, Horrorgeschichten von fiesen Richterinnen oder einfach das Gefühl, einem Richter ausgeliefert zu sein, die mir unterbewusst Angst machten. Am Ende war alles nach 10 Minuten vorbei. Wir hatten den gleichen Richter wie vor 3 Jahren bei Herrn O. und er erinnerte sich sogar noch an uns. Er sprach ein paar Sätze und dann mußten wir uns erheben und er sprach das ersehnte Urteil. Jetzt bin ich rechtlich die Mama vom kleinen Herrn O. Juchhu!!!
Ich fand es auch dieses Mal wieder sehr ergreifend und war überaus erleichtert, als es dann vorbei war. Der kleine Hauptdarsteller hat sich auch von seiner Schokoladenseite gezeigt und kurz vor dem Urteilsspruch ein leises "Mama" ratsgesäuselt. Wahrscheinlich war es nur ein "öh", aber für mich war es eben ein eindeutiges "Mama".
Sehr glücklich und von frühlingshaftem Wetter beschwingt verbrachten wir noch ein paar Stunden in der Stadt, bevor es dann wieder Zeit war, den Großen von der Kita abzuholen und zum Turnen zu bringen. 

Montag, 13. Februar 2017

Lebkuchen

Herr O: "Mama, warum muß man sterben?"
Ich: "Alles was lebt muß irgendwann einmal sterben. Wir werden geboren, werden größer, älter und werden irgendwann tot sein."
Herr O: "Aber Kuchen muss nicht sterben."
Ich: "Nein, Kuchen lebt ja auch nicht. Der muß dann auch nicht sterben."
Herr O: "Aber es gibt auch Lebkuchen."