Montag, 30. Mai 2016
Mittwoch, 2. März 2016
Hü Hüpf
Gestern war ich mit dem Großen im Kindertheater "Biene Maja". Als ich ihn früher als gewöhnlich aus der Kita abholte, kam er schon ganz aufgeregt angelaufen. Viele seiner Freunde hatten auch zugesagt, zur Biene Maja Aufführung zu kommen, und so trafen wir uns mit all den anderen Mamas und Kleinkindern am Pfarrsaal "St. Ursula" um eine der heißbegehrten Karten zu ergattern. Herr O. ging ganz selbständig zur Kasse, zeigte seinen 1,- Euro-Ermäßigungsflyer vor und spazierte stolz zu einer Stuhlreihe ganz vorne, wo er sich niederließ. War ja auch schon sein zweiter Besuch in einem Puppentheater. Alter Hase also.
Das spannendste am Theaterbesuch war der Süßigkeiten-Tisch, der von einem Herrn bewacht wurde, dessen Augen permanent zufielen. Der Herr war sowohl Hüter diverser ungesunder, wenn nicht semi-toxischer Zuckerdinge, als auch einer der zwei talentierten Puppenspieler. "Flic and Lic"-Lollies waren der Renner. Ich opferte sogar meinen Einkaufschip Euro, um für Herrn O. einen Lollie zu kaufen, da mein Bargeldvorrat nach 12 Euro Eintritt aufgebraucht war. Das kann man einem 3-jährigen natürlich nicht erklären.
Dachte ich bis zu diesem Zeitpunkt, dass man für so viel Geld auch was erwarten kann, holte mich spätestens nach der Begrüßung der Kinder durch Flip den Grashüpfer die bittere Realität ein. Der Süßigkeitenverkäufer / Puppenspieler war nicht aufgrund qualitativer intensiver Fortbildungen weggedämmert. Er war wahrscheinlich beim Durchgehen seiner eigenen Texte vor Langeweile eingeschlafen.
Warum spricht ein Mann eigentlich die Biene Maja und eine Frau den Willi? Ist es wirklich pädagogisch notwendig, alle 5 Minuten die Kinder zu fragen, ob sie noch alle da sind? Warum hat Flip nur 4 Beine? Und warum auert ein Bühnenbild-Wechsel exakt genau so lange wie Karel Gott's Biene Maja Lied?
Herrn O. hat das aber alles nicht im Geringsten gestört. Er genoss 45 Minuten bester Kinderunterhaltung. Wahrscheinlich die beste Vorbereitung auf eine Zukunft mit RTL2.
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Dienstag, 1. März 2016
Der kleine Bruder vom großen Herrn O. ist da.
Ein Kind, dass grade auf dem Weg ist trocken zu werden, und eins, dass davon im Entferntesten noch nichts gehört hat, produzieren schon eine ganze Menge geruchsintensive Waschmaschinen Ladungen.
Eingestellt von claribu um 14:14 0 Kommentare
Freitag, 26. Februar 2016
Der letzte freie Tag
Eingestellt von claribu um 13:38 0 Kommentare
Dienstag, 9. Februar 2016
Weihnachts-Rückblick
Das Wort "Cabin Fever" (=Lagerkoller) betitelte schon ganzseitige Zeitungsartikel. Ist der Frust besser zu ertragen, wenn man weiß, dass den anderen Menschen im Land auch die Decke auf den Kopf fällt? Viele von denen trafen wir dann jeden zweiten Tag im Einkaufszetrum. Dem einzigen Ort, an dem man trockenen Fußes mehr als 200m geradeaus gehen konnte. Als Preis mußte man dann allerdings die ständige Versuchung Fernzusehen gegen die Verlockung, unnütze Dinge zu kaufen, eintauschen.
- Erstes gemeinsames Schlittschuhlaufen mit Herrn O.
- Aufbau des Playmobil-Piratenschiffs
- Ein völlig entspanntes Hin- und Rückflug Erlebnis ganz ohne Zwischenfälle
- Der 1.FC Köln gewinnt das letzte Ligaspiel des Jahres ausgerechnet gegen den BVB und das auch noch ausgerechnet an meinem Geburtstag
- Der gefühlt 100 Jahre alte Micra befördert uns immer noch zuverlässig zu Freund und Feind.
- Das beste scharfe Rindfleisch der Welt ist und bleibt das vom "China Sichuan" in Sandyford.
Eingestellt von claribu um 17:07 0 Kommentare
Freitag, 22. Januar 2016
Donnerstag, 21. Januar 2016
Jahresfragebogen 2015
Zugenommen oder abgenommen?Kilomäßig ist es wohl gleich geblieben. Allerding merke ich, wie die Schwerkraft langsam versucht an meinem Körper
Veränderungen vorzunehmen. Ich will das hier nicht näher ausführen, aber aufmerksame Ina-Müller Fans haben die Details sicher schon mal aus ihrem Munde gehört.
Es gehen Veränderungen vor, die merkwürdige Spuren hinterlassen.
Haare länger oder kürzer?
Die Frisur ist immer noch die gleiche, allerdings werden die Abstände zwischen den Frisörbesuchen immer größer, was
die Haare dann oft länger aussehen läßt. (das sind sie tatsächlich ja auch)
Mehr ausgegeben oder weniger?
Irgendwie gleich.
Der hirnrissigste Plan?
Fest daran zu glauben, dass ein All-Inclusive-Urlaub ein Synonym für "Paradies" ist.
Die gefährlichste Unternehmung? Der Landeanflug mit Germanwings auf den Korsischen Flughfen.
Die teuerste Anschaffung?
Neue Möbel für die wachsende Familie. Darunter ein Mega-Kühlschrank und ein ausziehbarer Wohnzimmertisch.
Das leckerste Essen?
Entercote im Hashi, und natürlich de Klassiker: Scharfes Rindfleisch mit viel Knoblauch im Sichuan-Restaurant, Dublin;
Das beeindruckendste Buch?
Zwei nach Schanghai
Der berührendste Film?
Carol
Das beste Lied?
Atemlos (gesungen von Herrn O.)
Die meiste Zeit verbracht mit…?
Frau O. und Herrn O. und meinen Arbeitskollegen
Die schönste Zeit verbracht mit…?
Dem kleinen Herrn O. und der tollen Frau O., vielen neuen Freunden aus der "Junge-Eltern-Welt".
Vorherrschendes Gefühl 2015? Die Zeit fliegt
2015 zum ersten Mal getan?
An einer Fahrrad-Demo in Düsseldorf teilgenommen
2015 nach langer Zeit wieder getan?
Ins Kino gegangen, ein Konzert besucht, eine Prüfung absolviert
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
1. Eine Diagnose, die sich zum Glück als falsch herausstellte
2. Weihnachtsurlaub im Dauerregen
3. Eine Prüfung zu absolvieren
Was gibt Hoffnung für 2016?
Ein neuer Mensch wird unsere kleine Familie bereichern.
Was beunruhigt mich?
Terror, Krieg und rechtes Gedankengut
2015 war mit einem Satz:
Das Glück war irgendwann aufgebraucht, aber das hatte dann auch alles einen Sinn.
Eingestellt von claribu um 16:30 0 Kommentare
