Freitag, 22. Januar 2016
Donnerstag, 21. Januar 2016
Jahresfragebogen 2015
Zugenommen oder abgenommen?Kilomäßig ist es wohl gleich geblieben. Allerding merke ich, wie die Schwerkraft langsam versucht an meinem Körper
Veränderungen vorzunehmen. Ich will das hier nicht näher ausführen, aber aufmerksame Ina-Müller Fans haben die Details sicher schon mal aus ihrem Munde gehört.
Es gehen Veränderungen vor, die merkwürdige Spuren hinterlassen.
Haare länger oder kürzer?
Die Frisur ist immer noch die gleiche, allerdings werden die Abstände zwischen den Frisörbesuchen immer größer, was
die Haare dann oft länger aussehen läßt. (das sind sie tatsächlich ja auch)
Mehr ausgegeben oder weniger?
Irgendwie gleich.
Der hirnrissigste Plan?
Fest daran zu glauben, dass ein All-Inclusive-Urlaub ein Synonym für "Paradies" ist.
Die gefährlichste Unternehmung? Der Landeanflug mit Germanwings auf den Korsischen Flughfen.
Die teuerste Anschaffung?
Neue Möbel für die wachsende Familie. Darunter ein Mega-Kühlschrank und ein ausziehbarer Wohnzimmertisch.
Das leckerste Essen?
Entercote im Hashi, und natürlich de Klassiker: Scharfes Rindfleisch mit viel Knoblauch im Sichuan-Restaurant, Dublin;
Das beeindruckendste Buch?
Zwei nach Schanghai
Der berührendste Film?
Carol
Das beste Lied?
Atemlos (gesungen von Herrn O.)
Die meiste Zeit verbracht mit…?
Frau O. und Herrn O. und meinen Arbeitskollegen
Die schönste Zeit verbracht mit…?
Dem kleinen Herrn O. und der tollen Frau O., vielen neuen Freunden aus der "Junge-Eltern-Welt".
Vorherrschendes Gefühl 2015? Die Zeit fliegt
2015 zum ersten Mal getan?
An einer Fahrrad-Demo in Düsseldorf teilgenommen
2015 nach langer Zeit wieder getan?
Ins Kino gegangen, ein Konzert besucht, eine Prüfung absolviert
Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
1. Eine Diagnose, die sich zum Glück als falsch herausstellte
2. Weihnachtsurlaub im Dauerregen
3. Eine Prüfung zu absolvieren
Was gibt Hoffnung für 2016?
Ein neuer Mensch wird unsere kleine Familie bereichern.
Was beunruhigt mich?
Terror, Krieg und rechtes Gedankengut
2015 war mit einem Satz:
Das Glück war irgendwann aufgebraucht, aber das hatte dann auch alles einen Sinn.
Eingestellt von claribu um 16:30 0 Kommentare
Freitag, 23. Oktober 2015
Und dann kam der Patch
Es gab eine Zeit, da fluppte es einfach. Ich meine das jetzt mal mit Blick auf die administrativen Dinge einer Regenbogenfamilie: Elternzeit und Elterngeld beantragen, Adoptionsverfahren einleiten und erfolgreich durchziehen, Steuerklasse wechseln, Geburtsurkunde umschreiben lassen, Kitaplatz, Kindergeld, trallala.
Vielleicht gehörten wir auch einfach zu den absolut glücklichen Regenbogeneltern, aber ich muß rückblickend schon sagen, dass alles völlig reibungslos verlief und sich manchmal sogar peinlich berührte Jugendamtsmitarbeiterinnen, Notare, Standesbeamten und Co für die Umständlichkeit dieses Staates entschuldigten. Öffnung der Ehe - ja, wäre schon toll, aber es ging ja auch so.
Dachte ich bis vor einer Woche.
Und dann kam der Anruf von der Personalabteilung.
Das Finanzamt hätte da einen Patch eingespielt. Dabei sei wohl irgendwas schief gelaufen und das Finanzamt könne keine Daten mehr an die Arbeitgeber übermitteln. Das führe dann dazu, dass mein Account gesperrt sei, und das wiederum führe dazu, dass ich mal so eben - schwuppdiwupp - mit Steuerklasse 6 geführt werde.
Ach so!
Das ließe sich aber ganz schnell beheben, indem ich beim Finanzamt eine aktuelle ELSTAM- Bescheinigung anfordere, diese dann an den Arbeitgeber schicke, und der dann alles wieder grade zieht. Dafür hatte ich genau 4 Tage Zeit. Bingo.
Ich rief also ruckizucki beim Finanzamt an und sprach mit meinem Sachbearbeiter Herrn S., der, wie er mir erklärte, für "Leute wie Sie" zuständig sei. Ah, ja. Der Homo-Beauftragte also, dachte ich.
Er erklärte mir dann total freundlich und ausführlich, dass er die ELSTAM-Bescheinigung schon vor Wochen verschickt habe. Stimmt. Hatte er. Aber ich hatte dieses Schreiben zu den Akten geheftet, nichts ahnend, was das sollte. War ja alles korrekt, was da stand. Ausser dem Kinderfreibetrag - aber dazu komme ich später.
Ein Begleitschreiben wäre schon nett gewesen, in dem man mal kurz erklärt, warum man diese Bescheinigung erhält. Nämlich, weil die Finanzämter in NRW einen Patch eingespielt haben, um die eingetragenen Lebenspartnerschaften steuerklassentechnisch wie Ehepaare zu behandeln - was ja total lobenswert ist - was aber - weniger lobenswert - leider schief gegangen ist.
Nachdem Herr S. mir dann die Bedeutung dieses Schreibens erklärt hatte, atmete ich erst mal tief durch und dachte "Einscannen, an die Personal-Abteilung schicken, krieg ich in 4 Tagen hin". Puh.
Dann nutzte ich noch die Gelegenheit und fragte Herrn S., warum denn auf meiner ELSTAM-Bescheinigung kein Kinderfreibetrag stehe, bei meiner Frau aber 0,5. Wo sind denn bitteschön die restlichen 50%?
Dafür gebe es ein Formular. Bitte ausfüllen, Kopie der Geburtsurkunde beilegen und zum Finanzamt schicken.
Auch das tat ich, wie geheißen.
Ein paar Tage später - das ELSTAM-Thema mit der Personalabteilung war mittlerweile geklärt - kam ein Anruf vom Finanzamt.
Ich hätte das falsche Formular zugeschickt. Ich solle erst mal bei der Meldebehörde die Verknüpfung der ID von Herrn O. mit meiner ID erwirken. Dann erst könne man mir den Kinderfreibetrag zuschreiben.
Also noch mal eben beim Einwohnermeldeamt anrufen, mindestens 3 Mitarbeiter_Innen erklärt, was ich will, dann mit einer kompetenten Fachkraft des Amtes verbunden worden. Herrlich!
"Wer schickt sie? Das Finanzamt? Ja, die geben immer uns die Schuld. Immer das gleiche. Warten se, isch guck mal. Sehen se (ich bin am Telefon), sie sind schon verknüpft. Der <Name von Herrn O.> ist doch ihr Sohn. Also die vom Finanzamt, tststs...Ich kümmer mich da mal drum."
Ich atme tief durch und freue mich über so viel Menschlichkeit.
"Sie müssen aber dran denken, wenn dä Jung 18 wird, dann fallen se wieder raus. Da müssen se sich noch ma melden, ne?"
Ich nehme den Hinweis dankend an. Dann schwadronieren wir noch ein bisschen darüber, wie schnell die Kinder groß werden, und ich danke ihr tausendfach für ihre tolle Hilfe. Leider habe ich mir nicht ihren Namen gemerkt, aber Menschen ihrer Spezies machen unser Leben doch lebenswert. Ein bisschen Humor, kümmern, Menschen ernst nehmen. Das brauchen wir.
Und: Die Öffnung der Ehe.
Eingestellt von claribu um 20:22 1 Kommentare
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Dienstag, 29. September 2015
Drei
Mama und Mami zu helfen ist dir eine Herzensangelegenheit. Du hilfst beim Einräumen der Waschmaschine, füllst großzügig Waschmittel ein, wienerst den Boden und "putzt" den Badezimmerspiegel am Tag, an dem unsere Putzfee alles auf Hochglanz gebracht hat. Ab und zu hilfst du beim Abwickeln der Küchenrolle oder testest ganz selbstlos den Durchfluß des Seifenspenders.
Ach wärst du doch auch so hilfsbereit, wenn es um die Bewältigung der Treppen bis zu unserer Wohnung mit den eigenen Füßen geht.
Doch getreu dem Motto deiner Mamas: Es muss auch noch ein bisschen room for improvement sein.
Da Dreijährige auch ordentlich Geburtstag feiern (müssen), solltest du deinen Altersgenossinnen und Genossen in nichts nachstehen. Eine anspruchsvolle Motto-Party mit Einladung, Kuchen, mottogemäßer Deko und lustigen Spiele sollte es schon sein.
Schnell realisierte ich, dass Anspruch und Wirklichkeit hier einen Tick zu weit auseinander klafften. Als berufstätige Mutti ist eine solche Party nicht ohne Nebenwirkungen zu stemmen. Also: Downsizing!
Es fing schon damit an, dass zum Zeitpunkt der Einladungsverschickung (wir hatten uns endlich auf Termin und Location geeinigt) das Motto auf den Einladungskarten nicht mehr mit dem tagesaktuellen Thema unseres Sohnes übereinstimmte. Der schwärmte nämlich auf einmal glühend für "Feuerwehrmann Sam". Die Einladungskarten aus dem 1,- Euro Shop (planungstechnisch schon vor einem Monat günstig erstanden) standen aber unter dem Motto "Piraten".
Hilft ja nichts, da disponiert frau halt mal eben um und bestellt "101 Partyartikel" aus der Feuerwehrmann Sam-Kollektion bei amazon.

Bild: Alles ist bereit für die Party.
Geschätzte 3 amazon-Lieferungen und 5 Supermarkt-Besuche später war dann alles da was ich dachte ganz dringend zu brauchen und es konnte losgehen. Kuchen und Muffins backen, Give-away Tütchen packen, Kaffee kochen, Klamotten für alle Wetter- und Lebenslagen einpacken, Auto beladen, alles zum Spielplatz schaffen, aufbauen, dekorieren, Revier abstecken und auf die Gäste warten.
- Feuerwehrmann Sam - Becher (die Kinder haben direkt aus den Trinkpäckchen getrunken)
- Feuerwehrmann Sam - Teller (Kuchen ging direkt von der Hand in den Mund)
- Lollis (der 50er Pack war dann doch ein bisschen größenwahnsinnig)
- Feuerwehrmann Sam - Strohhalme (es gab ja schon die an den Trinkpäckchen)
- Feuerwehrmann Sam - Einladungskarten (obwohl...man weiß ja nie)
Eingestellt von claribu um 14:17 0 Kommentare
Montag, 7. September 2015
Regenbogen-Familien-Picknick 2015 in Köln (23.08.2015)
Eingestellt von claribu um 16:00 0 Kommentare
Donnerstag, 20. August 2015
Was du alles kannst
- Du warst zum ersten Mal auf einer Kirmes und bist sogar ganz alleine Karussell gefahren.
- Autoscooter-fahren mit Mama war aber das Allergrößte für dich.
- Du bist ein begeisterter Planschbecken-Pirat
- Als Feuerwehrmann löschst du jedes Feuer und bespielst fleißig mit deinen Playmobil-Männchen die Feuerwehrstation
- Als Grillmaster bereitest du für Mama und Mummy Würstchen zu und servierst sie stolz mit dem Schnipp-Schnapp-Ding
- Du fährst jetzt sicher Laufrad und traust dir schon schnellere Abfahrten zu
- Mit deinen Freunden tobst du auf dem Trampolin
- Du bist jetzt ein Kindergartenkind und besuchst die Elefantengruppe zusammen mit drei Kindern aus deiner "alten" Koalagruppe
Eingestellt von claribu um 14:31 0 Kommentare






