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Mittwoch, 5. September 2007

Ruhe vor dem Sturm

Noch 9 Tage, 9 Stunden und ein paar Minuten, dann ist es endlich soweit. Im Moment fühlt es sich ein bischen an, wie das Warten aufs Christkind. Der Baum ist geschmückt, die Schuhe geputzt, das Haus auf Hochglanz gebracht, der Braten brutzelt in der Röhre, draußen fällt der erste Schnee, fehlt nur noch der Vater, der die traditionelle Weihnachts-Schallplatte auflegt und Rolf und seine Freunde losträllern. Zugegeben, der Vergleich hinkt. Dennoch, irgendwie ist alles geregelt, entschieden, organisiert oder es ist einfach noch zu früh zum Loslegen. Also heißt es jetzt geduldig sein, sich mit vielen schönen Dingen ablenken und freuen, freuen, freuen.

Mittwoch, 29. August 2007

Bastelstunde


Wenn wir auch noch nicht genau wissen, wer wo sitzen wird, wissen wir ja schon fast geanu, wer alles kommt. Selbst das ändert sich zur Zeit täglich, so dass das Unterfangen "Sitzordnung" eine kleine Herausforderung darstellt. Damit unsere lieben Gäste sofort wissen, wo sie sitzen dürfen, bereite ich grade Platzkärtchen vor. Kleine quadratische Kärtchen, vorne der Name und hinten ein kleines Logo mit Dankeschön-Schriftzug. Dieses möchte ich gerne auf sogenannte Postkartenhalter stecken (diese Klammeräffchen, die es für Schweinegeld von Nici oder so gibt). Die billigste Variante, die ich bisher gefunden habe, sind kleine Ton-Muscheln in weiss für 1,49 €. Die Klämmerchen gibt es auch ohne die Muschel im Bastelladen für 1,89 € für 4 Stück. Gestern hab ich mich dann längere Zeit im Bastelladen aufgehalten und meiner Kreativität mal Freilauf gelassen. Dabei kam dann folgendes raus: Selbstgeformte Tonherzen (aus selbsthärtendem Knetgummi) mit einem Stück Draht plus Klämmerchen. Hier zwei Probeexemplare: Die Klämmerchen sind bunte Mini-Wäscheklammern.

Donnerstag, 23. August 2007

Stille Post

Gestern hatte ich die Ehre eines telefonischen Beratungsgespräch mit meiner Bank. Da meine Bank auch in Versicherungen macht, fragte ich gleich mal folgendes: Habe nämlich gehört, daß es Sinn macht, eine Risikolebensversicherung abzuschließen, die dann ja, wenn mal eine von uns beiden in den Himmel kommt, Geld ausschüttet, mit dem man dann die zum selbigen schreiende, ungerechte und viel zu hohe Erbschaftssteuer bezahlen kann. Sagt mein Bankberater, daß er sich da mit gleichgeschlechtlichen Dingen nicht so auskenne und das mal an seinen Kollegen weiterleiten werde. Der Kollege sprach dann gestern auf meine Mailbox. "Also, wenn man heiraten wolle, brauche man sich da nicht extra zu versichern." Hm, ich glaube, er hat was falsch verstanden.

Dienstag, 8. Mai 2007

Anziehend

Ich habe das Hühnerfest in Dublin überlebt. Die versammelte Freundinnenschaft war sehr nett zu mir. "Hochzeitsbräuche in Deutschland" waren das abendbeherrschende Thema. Ich persönlich bin klugen Spielen gegenüber ja eher aufgeschlossen, oder wie sagt man "Offiziell finde ich Spiele doof, aber insgeheim fänd ichs dann doch witzig, wenn sich jemand was ausdenkt"?
Hoffentlich liest das jemand...
Meine Zukünftige war nachmittags shoppen - schwer shoppen sozusagen.
Jetzt hat sie was, was ich nicht habe und auch nicht sehen darf. Das Hochzeitskleid wurde gekauft. Ich bin schwer neidisch, denn mir steht dieser Akt noch bevor und ich habe keinen Schimmer, was dabei rauskommen soll.
Für mich der zweitschlimmste Teil der ganzen Verpartnerung: Was ziehe ich an?!?!? Der schlimmste Teil ist Unterpunkt zum zweitschlimmsten, nämlich: SCHUHE!!!!

Freitag, 16. Februar 2007

Gleiche und gleiche


Der Bundesgerichtshof hat gestern festgestellt, daß die sogenannte Homo-Ehe bei der Zusatzaltersversorgung im öffentlichen Dienst nicht gleich behandelt werden müsse - die klassische Ehe von Frau und Mann könne einer eingetragenen Lebenspartnerschaft gegenüber Privilegien genießen. Auch wenn es unsere ELebP, jawoll, so kürzt man das ab, nicht direkt betrifft, fühl ich mich vom Staat nicht grade fair behandelt. Alle sind gleich und einige sind mal wieder ein bischen gleicher. Sehr lesenswert zu diesem Thema der Artikel in der taz.

Mittwoch, 14. Februar 2007

Heiratening


Nun ist es raus und auch schon ein bischen bekannt: Es wird geheiratet! Großes Kino am 14.September in Köln. Meine Liebste und ich wollen uns das 'Ja'-Wort geben. Sagt man doch so, oder? Vor die große Party hat der Gesetzgeber noch ein paar kleine Hürden gesetzt- und die anspruchsvollen Gastgeberinnen noch viel mehr. Alle Hände voll zu tun, quasi. In der Kreativküche brodelt es heftig und das Projektmanagement powered by microsoft ist bereits im vollen Gange.
Wer und was uns bis zum Hochzeitstag noch alles begegnet, könnt Ihr dann hier nachlesen.
Auf ins große Glück...